Yari Art: wenn ich die Zahlen pausieren lasse

Alle Bilder in unseren Wohnungen habe ich selbst gemalt. Zwischen Daten, Forecast und Marktforschung brauche ich den Pinsel – und liebe die Spannung zwischen Alt und Neu.
Ich bin Sibille – und neben der Tabelle, dem Forecast und der Marktforschung bin ich Künstlerin. Jedes Bild, das in einer Yari Stay Wohnung hängt, habe ich selbst gemalt. Nicht als Dekoration nebenbei, sondern als Teil davon, was eine Wohnung für unsere Gäste wird: ein Ort, der nicht nur funktioniert, sondern etwas ausstrahlt.
Warum ich male
Datenanalysen, Marktforschung, Belegungsprognosen – das ist meine Welt, und ich liebe sie. Aber der Kopf braucht einen Gegenpol. Wenn ich male, schalte ich um: weg vom Kalkül, hin zur Intuition. Der Pinsel ist mein Ausgleich zur Kalkulation. Ich brauche beide – die Präzision und das Chaos, die Struktur und die Freiheit.
Meine Sprache: Alt und Neu in einem Bild
Mich fasziniert die Spannung zwischen Epochen. Das Standhafte aus dem Alten – vergoldete Rahmen, klassische Porträtmalerei, Patina. Und das Frische aus dem Neuen – flache, industrielle Farbflächen, die sich über das Antike legen wie ein Eingriff. Ein harter, horizontaler Schnitt teilt das Bild: oben bleibt das Original, darunter verschwindet alles unter einer reinen Farbe. Durch diese Trennung wird der Blick auf die Augen fokussiert – dorthin, wo der Mensch am ehrlichsten ist.

Der Stil im Detail
Die Basis ist altmeisterlich: Sepia-Töne, lasierte Schichten, ein dunkles Kolorit à la Caravaggio. Darauf setze ich flächigen Industrial-Lack in Signal-Tönen – Neon-Gelb oder Teal. Die Ränder sind hart, mit Masking-Tape gezogen. Und die alten, gerissenen Vergoldungsrahmen lasse ich unverändert – das Patina-Gold gegen das industrielle Gelb, der Rahmen als das Alte, der Farbblock als das Neue.
Was das für unsere Wohnungen bedeutet
Wenn Gäste eine Yari Stay Wohnung betreten, sehen sie keine generische Hotelkunst. Sie sehen Bilder, die es nur dort gibt – Unikate, die für genau diesen Raum entstanden sind. Jedes Bild ist signiert: «Yari Art/26». Das ist kein Accessoire, das ist Haltung. Wer seine Wohnung an uns übergibt, bekommt einen Raum, der mit Originalkunst kuratiert ist – und Gäste, die das fühlen.
Und genau das ist es: Die Kunst gibt der Wohnung das gewisse Etwas. Sie hebt sich ab vom Rest – von den Standard-Interieurs, die man in jeder Wohnung findet, von den gerahmten Postern, die niemandem etwas bedeuten. Bei uns hängt ein Original. Etwas, das jemand gemacht hat, mit Händen, mit Intention, mit einer Idee dahinter. Das spüren die Gäste – und das spürt auch, wer die Wohnung besitzt. Eine Yari Stay Wohnung sieht nicht aus wie jede andere. Sie bleibt im Gedächtnis. Und genau das ist es, was Gäste daran erinnern – und was sie wiederkommen lässt.
Und für mich persönlich: Zwischen Forecast und Marktforschung ist der Pinsel der Ort, an dem ich atme. Der Kalkül pausiert, die Intuition übernimmt. Und am Ende hängt das Ergebnis nicht in einem Atelier, sondern in unseren Wohnungen – wo Menschen es sehen, fühlen und darin wohnen.


